

Ein Hōjicha, der mit Erwartungen bricht. Wo geröstete Tees meist dunkel und dominant nach Kakao, Nüssen oder Leder schmecken, geht die Familie Morimoto in Miyazaki einen anderen Weg: eine außergewöhnlich leichte Röstung, die das Blatt kaum erhitzt und überraschend grün lässt.
Das Ergebnis ist ein Kontrast. Optisch grob, mit großen, flach gefalteten Blättern und rauen Ästchen — im Geschmack jedoch zart und süßlich. Eine klare Karamellnote trägt die Tasse, im Abgang folgen feine, nussige Röstnuancen. Mit jedem Aufguss tritt das Karamell deutlicher hervor.
Koffein- und säurearm, magenfreundlich. Ein Tee zum Essen, für den Nachmittag und den Abend — warm aufgegossen oder gekühlt als Cold Brew.
