Kyusu Isshin Irabo

Aus eisenhaltigem Ton in Tokoname oxidationsgebrandt. Das Sasame-Sieb ist aus demselben Ton wie der Filter und der Körper. Handgefertigt im Isshin Tonstudio.
Keramiktyp: Tokoname Yaki (常滑焼)
Herkunft: Tokoname, Präfektur Aichi — eines der Sechs Alten Brennöfen Japans (Rokkoyō, 六古窯)
Studio: Isshin (一心窯)
Ton: Shudei (朱泥), eisenhaltiger roter Naturton
Brand: Oxidationsbrand, teilweise Irabo-Ascheglasur (伊羅保)
Volumen: 350 ml
Sieb: Integriertes Keramiksieb, aus dem Ton gearbeitet
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Volumen: 290ml
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Tokoname-yaki 常滑焼

Tokoname liegt an der Chita-Halbinsel in der Präfektur Aichi und zählt zu den Sechs Alten Brennöfen Japans (Rokkoyō) – Töpferorten, deren Öfen seit dem Mittelalter ohne Unterbrechung brennen. In Tokoname reicht die Produktion bis ins 12. Jahrhundert zurück; über Jahrhunderte liefen hier vor allem große Vorrats- und Wassergefäße vom Rad, bevor der Ort im 19. Jahrhundert zum Zentrum der japanischen Teekannenherstellung wurde.

Der Grund liegt im Ton. Die eisenreiche Erde rund um Tokoname brennt dicht und feinporig und bindet im Brand einen Teil der Gerbstoffe, die einen Grüntee bitter machen, weshalb eine Tokoname-Kyūsu dem Tee einen weicheren, runderen Aufguss gibt als glasiertes Porzellan. Dieselbe Eisendichte macht klassische Tokoname-Kannen unglasiert: Der Ton selbst ist Oberfläche und Funktion zugleich.

Bis heute arbeiten in Tokoname familiengeführte Werkstätten, die Körper, Ausguss und Sieb einzeln von Hand fügen. Es ist eine der wenigen Keramiktraditionen, in der die Teekanne nicht Beiwerk ist, sondern das Zentrum des Handwerks.

Charakter der Kyusu

Diese Kyūsu trägt eine Irabo-Ascheglasur, im Oxidationsbrand über rotem Shudei-Ton gebrannt. Wo die Glasur dünn ausläuft, tritt der Ton offen hervor — Grün, Rost und Feuerspur gehen ineinander über, an jeder Kanne anders.

Der Oxidationsbrand lässt den eisenhaltigen Ton offenporig. Er nimmt die harten Kanten aus dem Aufguss und legt eine weiche Rundung darunter — spürbar bei kräftigen Alltagstees, wo er die Adstringenz bindet, ohne den Charakter zu überformen. Ein Hojicha oder Bancha kommt voll und ruhig, ein Alltagssencha verliert seine Schärfe, nicht seine Frische.

Das integrierte Keramiksieb ist aus demselben Shudei gearbeitet, Loch für Loch in die Kannenwand gesetzt. Kein Metall berührt den Aufguss, und die weite Siebfläche lässt das große Blatt frei aufgehen.

Pestizidfreier Anbau

ohne chemische Pflanzenschutzmittel

Klimaneutraler Versand

mit DHL GoGreen

Kuratierte Tees

von japanischen Familienbetrieben

4.9 Sterne Bewertung

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